Die Puppenspielerin

Theaterstück nach dem Roman von Sibylle Schleicher

​Die Puppenspielerin

von Sibylle Schleicher

"Ein berührendes Stück über Geschwisterliebe, Abschied und die Kraft gemeinsamer Erinnerungen...voller Humor und Hoffnung...nimmt die Zuschauer mit, ist aber keine bedrückende Erfahrung...Ein spürbar ergriffenes Publikum, langer Applaus für eine geglückte Romanadaption mit zwei starken Darstellerinnen." (Jana Zahner, SWP)

Sarah und Sophie, zwei Schwestern, Zwillingsschwestern, haben sich als Kinder eine gemeinsame Welt geschaffen, die sie bis weit in ihre sehr verschiedene Erwachsenenwelt verbindet. Die beiden sind ein eingespieltes Team - bis Krankheit einbricht in ihr Leben und alles verändert.
Hilflosigkeit, Ungeduld, Zuneigung, Angst, Zärtlichkeit: widerstrebende Gefühle in einem unerbittlichen Prozess, in den diese besondere Geschichte auf anrührende, herzhafte, sehr lebendige Weise tief eintaucht.

Mit: Britta Scheerer und Lisa Wildmann

Fassung und Regie: Edith Ehrhardt, Ausstattung: Barbara Fumian, Sound: Julia Klomfass

Dauer: 90 Minuten ohne Pause

KARTEN

Foto: Andreas Zauner

Achtsam morden

Krimikomödie von Karsten Dusse und Bernd Schmidt

​Achtsam morden

„Ein großes Vergnügen… erfolgreiche Krimikomödie...furios aufspielend...geistreiche wie boshafte Seitenhiebe auf die ganze Wellnessbranche...großes Kino...reichlich Applaus...Das wird ein Klassiker der Krimikomödie.“ (NUZ)
„Eine temporeiche und witzige Krimikomödie, die nicht nur Fans der Buchreihe begeistert“ (SWP)

Auf Geheiß seiner Ehefrau soll Strafverteidiger Björn Diemel seine Work-Life-Balance in Ordnung bringen. Sie schickt den smarten Anwalt, der sich im Alltag um das Wohlbefinden der organisierten Kriminalität zu kümmern hat, in ein Achtsamkeitsseminar. Was Björn Diemel dort lernt und erfolgreich anwendet, verändert nicht nur sein Leben, sondern auch die Hierarchie im Unterwelt-Milieu.

„Spannung, ungebetene Ratschläge und Galgenhumor“ bescheinigte Jan Böhmermann dem Roman von Karsten Dusse. In der Bühnenbearbeitung rotieren drei Darsteller in neunzehn Rollen und sind achtsam bemüht, der rasanten Geschichte entschleunigt auf den Fersen zu bleiben. So entsteht aus dem Aufeinandertreffen von Kriminalkomödie und Ratgeberliteratur eine humorexplosive Mischung aus Wellnessurlaub und Mordsvergnügen. Am Ende zeigt sich Björn Diemel als Musterschüler seines Achtsamkeitscoaches – zwar mit fatalen Folgen, doch zum Wohle seiner Familie.

Dauer: 2 Stunden mit Pause

Mit: Nadine Ehrenreich, Frank Ehrhardt und Torsten Hermentin

Regie: Jürgen Lingmann, Bühne und Kostüme: Barbara Fumian, Sound: Julia Klomfass

Foto: Andreas Zauner

Die schöne Lau

Zauberhaftes Theaterstück mit Musik für Kinder ab 4 Jahren

​Die schöne Lau

Zauberhaftes Theaterstück mit Musik für Kinder ab 4 Jahren

"Fröhlich lachen mit der Wasserfrau...die schöne Lau erobert die Herzen von Groß und Klein in der ausverkauften Theaterei...eine stimmige Inszenierung, die Fantasie der Kinder wird beflügelt... Die Livemusik sorgt für abwechslungsreiche Spannung in der Bilderbuchatmosphäre...Begeisterter Premierenbeifall: Klein und Groß lachten mit der schönen Lau gewissermaßen um die Wette." (SWP)

Die schöne Lau lebt im Blautopf, der wunderbar blauen und tiefen Quelle in Blaubeuren. Eigentlich der schönste Ort der Welt. Doch die Wasserfrau ist trotzdem nicht froh und kann einfach nicht Lachen. Zum Glück gibt es die Wirtin gleich nebenan, die nicht nur leckere Kürbissuppe kochen kann, sondern auch viele gute Ideen hat. Die beiden werden beste Freundinnen und plötzlich muss die schöne Lau über ganz viele Dinge lachen.

Ein zauberhaftes Märchen mit Musik nach der Geschichte der schönen Lau von Eduard Mörike aus dem Stuttgarter Hutzelmännle.

Für Kinder ab 4 Jahren
Dauer: 45 Minuten

Es spielen: Jana Bidaut und Julia Klomfass (Musik)
Textfassung und Regie: Edith Ehrhardt
Ausstattung: Barbara Fumian

Foto: Ralf Hinz, René Sparbrod

​Das tapfere Schneiderlein

​Märchen der Gebrüder Grimm für Kinder ab 4 Jahren

"Kinderspaß, keck und listig... ein gewitzter Held...das gefällt den kleinen Zuschauern...sie dürfen auch kräftig lachen...ein sprachlich aufgepepptes Märchen, das verzaubert... Ein Kinderspaß, bei dem auch Erwachsene schmunzeln müssen." (SWP)

„Sieben auf einen Streich“, diesen Spruch hat sich das tapfere Schneiderlein auf den Gürtel gestickt. Jetzt zieht es mutig hinaus in die Welt und fantastischen Abenteuern entgegen. Doch wird auch immer alles gut ausgehen? Eins ist sicher: Das Schneiderlein weiß sich zu helfen. Ein phantasievolles, spannendes und lustiges Märchen für Kinder ab 4 Jahren.

Mit: Frank Ehrhardt        Regie: Edith Ehrhardt        Ausstattung: Barbara Fumian

Dauer: 50 Minuten ohne Pause  

Unser Theatersaal ist mit Luftreinigungsgeräten und einer Klimaanlage ausgestattet.   

Karten:    Kinder 7.- Euro / Erwachsene 12.- Euro


Fotos: Ralf Hinz

​Die Tanzstunde

​Charmante Komödie von Mark St. Germain

​Ever ist Professor für Geowissenschaften und muss zu einer Preisverleihung mit Galadiner und Tanz, denn er soll dort für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet werden. Ever ist aber auch Autist mit Asperger-Syndrom und hat bisher nie getanzt. Wie kann man tanzen, wenn man Körperkontakt meiden will und schon Augenkontakt einem schwerfällt? Als Tanzlehrerin sucht Ever sich ausgerechnet seine Nachbarin Senga aus. Die ist zwar Tänzerin, kämpft aber mit ihrer Knieverletzung und ist dementsprechend niedergeschlagen. Zwei sehr unterschiedliche Tanzpartner prallen aufeinander, viele Missverständnisse entstehen, aber Schritt für Schritt kommen sie sich doch näher.

"mit Witz, Herz und Takt...Zwei Seelen auf Kollisionskurs, ein bezaubernder Zusammenprall mit enorm viel Herz...Dieses Duo harmoniert, indem es sich reibt, bis es funkt...Die Befreiung aus dem Klischee gelingt mit Humor... Der Humor schwappte beim Publikum blitzschnell über. Dabei lief jede Lach-Woge fast schon Gefahr, dass sie die nächste Pointe verschluckt. In den feinen Momenten aber wird es still... es bleibt spannend." (Neu Ulmer Zeitung)

"Pas de deux mit Humor und Tiefgang...Aktuelles Stück über Nähe und Distanz begeistert das Publikum...kurzweilige Inszenierung...perfekt aufeinander eingespielt...viel Gelächter bei den Zuschauern, die sich auch über den Sprachwitz amüsieren." (Südwest Presse Ulm)

Mit: Nadine Ehrenreich und Frank Ehrhardt        Regie: Edith Ehrhardt    
Ausstattung: Barbara Fumian                Musik und Video: Julia Klomfass
Dauer: 90 Minuten, es wird ohne Pause gespielt.

In unserem Theatersaal gibt es Luftreinigungsgeräte und eine Klimaanlage.

Fotos: Ralf Hinz

​Extrawurst

​Extrawurst

von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob        Komödie / szenische Lesung


Ausgezeichnet mit dem Monica Bleibtreu Preis der Hamburger Privattheatertage 2020 in der Kategorie "Komödie"

"Heißer Schlagabtausch... Herrlich gespielte Satire...Blitzschnell, punktgenau und manchmal auch schmerzhaft werden die Bälle hin und her geschlagen...großer Spaß mit viel Hintersinn und wohlgesetzten Pointen... Eine wunderbare Gesellschaftssatire, herrlich gespielt und mit viel Applaus bedacht." (SWP)

"... großartig gespielt...zur Freude des Publikums...Wortwitz, Situationskomik und satirische Spitzen...brilliante Darstellung...Glanzleistungen in Mimik und Gestik." (Geislinger Zeitung)

Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den eigentlich friedlichen Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill... Eine schnelle, hochpointierte und sehr aktuelle Komödie als szenische Lesung in der Theaterei.
Mit: Nadine Ehrenreich, Herbert Schäfer, Karlheinz Glaser, Frank Ehrhardt und Ercan Öksüz
Regie: Edith Ehrhardt                Dauer: 1 Stunde und 45 Minuten

Fotos: Ralf Hinz und Hans-Dieter Kühner